Fotografen und die Langeweile

Nicht nur bei einem Spaziergang durch die Innenstädte fallen die Blicke in leere Fotostudios, neue Fotoautomaten und die verstaubte 7D in der Ecke.

Wohl dem Fotografen welcher sich im Sommerloch über Wasser hält – äähm – die Löcher stopft.

So getan auch Ingo Green: Der Kieler Fotospezialist bietet individuelle Fotoparties für zuhause an. Bis zu 5 Freundinnen können eine gemeinsame Fotoparty buchen, um sich professionell wie Models fotografieren zu lassen.

Wer sich bisher nicht für fotogen hielt oder nicht in ein Fotostudio traut, kann so in einer angenehmen und vertrauten Umgebung die persönlichen Traumbilder machen. Das erforderliche Equipment bringt der Fotograf mit zur Location und verwandelt so z.B. ein Wohnzimmer in ein professionelles Fotostudio. Auf Wunsch kann eine Visagistin/Stylistin mit gebucht werden. Die Fotos können sofort nach dem Shooting ausgesucht werden.

So eine Party ist schon für knapp 10 EUR pro Person zu haben – aber warum nur Freundinnen auf die Party kommen sollen? 🙂

Weitere Informationen dazu unter www.lichtstreif.de.

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Fotomarathon in Berlin

Bereits zum 10. Mal findet am Samstag, dem 19. Juni 2010 der spannendste Marathon Berlins statt: der Fotomarathon. Nicht die schnellste Zeit, sondern die kreativste Fotoserie ist hier das Ziel.

Ein Fotomarathon ist ein Fotowettbewerb unter extremen Bedingungen, bei dem die Teilnehmer innerhalb von 12 Stunden eine Serie von 24 Einzelthemen fotografisch umsetzen müssen. Als roter Faden durch die Serie dient ein übergeordnetes Motto, das – wie auch die Themen selbst – jetzt noch streng geheim ist und erst zu Beginn des Fotomarathons bekannt gegeben wird. Auch in Zeiten der Digitalfotografie gilt es, die chronologische Reihenfolge der Themen einzuhalten. Das Ergebnis eines Fotomarathon-Tages sind beeindruckende Momentaufnahmen der sich ständig verändernden Stadt.

Die Anmeldung ist online unter www.fotomarathon.de noch bis zum 18.06.2010 möglich. Allerdings nur dann, wenn noch Plätze frei sind. Denn die Zahl der Anmeldungen ist auf 400 begrenzt. Bis zum 18.06.2010 kann die Teilnahmegebühr von 27 Euro noch per PayPal bezahlt werden. Man ist auch für Kurzentschlossene offen: Selbst am Marathon-Tag kann man sich noch persönlich am Startpunkt, der Jägerklause im Friedrichshain, anmelden und die Anmeldegebühr in bar begleichen. Voraussetzung für die Teilnahme: eine Digitalkamera und das Mindestalter von 18 Jahren.

Bislang haben sich schon über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Sie kommen nicht nur aus Berlin (70%), sondern u.a. aus Hamburg, Köln, Roskilde und Kopenhagen oder Erd in Ungarn angereist. Dass der Fotomarathon Frauen und Männer gleichermaßen begeistert, zeigt die Anmeldestatistik. 47% der Teilnehmer sind weiblich und 53% männlich. Auch das Alter ist gut gemischt: 15 % sind 18-25 Jahre alt, 34% zwischen 26-35 Jahre, 27% zwischen 36-45 Jahre, 14% zwischen 46-55 Jahre und 6% sind über 55 Jahre alt. Gut 40% der Fotomarathonisten nimmt alleine teil, die andere Hälfte im Team von bis zu 5 Personen, so dass schon jetzt mehr als 400 Fotografen unterwegs sein werden.

Eine hochkarätige Jury kürt die zehn besten Serien, die mit attraktiven Preisen prämiert werden. Hauptpreis ist in diesem Jahr die digitale Spiegelreflexkamera Sony Alpha 380 mit einem 18-55mm-Objektiv. Die Preisträger werden am 17.07.2010 auf der offiziellen Jubiläumsparty bekannt gegeben.

Tischfotos – den Alltag anders betrachten

Am 11. Mai 2010 eröffnet im martini|50 die Ausstellung „Tischfotos“ von Claas Adler.

Der Hamburger Fotograf präsentiert Arbeiten, die er an verschiedenen Orten der Welt aus einer „Tischperspektive“ aufgenommen hat. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Martinistraße 50 in Osnabrück mit einer Einleitung von Thomas Sello aus Hamburg. Nach der Eröffnungsveranstaltung können Besucher die Ausstellung bis zum 30. Mai 2010 Donnerstags von 15-19 Uhr, Sonntags von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung besichtigen.

Die Idee hinter der Fotoserie von Claas Adler ist so ungewöhnlich wie einfach – sich hinter einen Tisch setzen und den Blick nach außen aus der Perspektive des Tisches festhalten. Dadurch rücken scheinbar unbedeutende Dinge wie Krümel oder Reflexionen auf der Tischfläche in den Vordergrund, um den Betrachter mit dem Alltag zu konfrontieren.

New York, Hamburg, Cuxhaven oder Pontresina sind nur einige Orte, die Claas Adler mit seiner Kamera besuchte und auf diese Art fotografierte. Überall dort haben ihn das Außergewöhnliche der Normalität und die Herausforderung, die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu zeigen, gereizt. Die Fotoausstellung im martini|50 lädt nicht nur zum Verweilen, sondern auch zur Konzentration auf sonst unauffällige Details ein.

www.claas-adler.de

Neu: Raubtierjournalismus – der Kampf ums beste Bild

Nur ein gedrucktes Foto ist ein gutes Foto. Dieser Leitspruch der Pressefotografen ist leichter gesagt als getan. Es ist ein langer Weg zu einer Veröffentlichung in einer Zeitung, Zeitschrift, Illustrierten oder einem Onlinemedium. Ein langer, ein kämpferischer Weg. In keinem anderen Beruf ist der Schritt vom Freund zum Feind so kurz, wie bei den Pressefotografen. Eben noch freundschaftlich geplaudert, steht auf einmal ein Feind neben einem. Mit allen Mitteln geht es hier um das beste Bild. Gerangel, Geschubse, Gedrängel, Geschrei – immer wieder Beleidigungen, Verleumdungen, Manipulationen, Diebstähle. All dies gehört zum Berufsbild Pressefotograf dazu.

„Raubtierjournalismus – der Kampf ums beste Bild“ beschreibt den Arbeitsalltag eines Fotografen, der Tag für Tag in den Pressegräben steht und am Roten Teppich prominente Persönlichkeiten abschießt. Ein Kampf ums beste Bild, denn neben ihm stehen Dutzende von „Kollegen“, die einem das Leben ganz schön schwer machen. Tricks und Tipps, wie man gute Pressefotos fertigt und hinterher über eine Agentur vermarktet, stehen in dem 148 Seiten umfassenden Buch. Wie kann man mit seinen Bildern Geld verdienen? Worauf kommt es bei einem Foto an? Wie sieht es mit den Rechten aus? Darf ich einfach Promis fotografieren und dann mit den Fotos machen, was ich will? Ein Hamburger Fotograf erzählt, wie er tagein und tagaus Pressetermine wahrnimmt, Fotos von Promis produziert, diese hinterher mit einem Programm fachgerecht beschriftet und bearbeitet und über eine Fotoagentur in Deutschlands Zeitungen und Zeitschriften bringt.

Das Buch ist erschienen bei Books on Demand, Norderstedt
Seitenzahl: 148
Abmessung: 210mm x 148mm x 10mm
ISBN-13: 978-3-8391-6680-2

Deutschlands bester Fotograf gesucht

Faszinierende Landschaften, beeindruckende Bauwerke oder einfach die eigene Familie: alles Motive, die Hobby-, Nachwuchs- oder Profifotografen gleichermaßen begeistern. In Deutschlands größtem Fotowettbewerb, „Deutschlands bester Fotograf“, initiiert vom Kamera- und Objektivhersteller SIGMA in Kooperation mit AUDIO VIDEO FOTO BILD, können seit dem 3. März 2010 alle Fotografiebegeisterten wieder Bilder aus sechs verschiedenen Kategorien sowie einer Sonderkategorie auf die Website hochladen. Am 21. September 2010 wird dann auf der weltgrößten Fotomesse, photokina, feierlich „Deutschlands bester Fotograf 2010“ gekürt. Natürlich gibt es auch wieder viele tolle Sachpreise zu gewinnen.

Ästhetischer Akt, Digital Art, Technik & Architektur, Menschen, Natur und Jugend (bis 25 Jahre) – so lauten in diesem Jahr die Kategorien, für die jeder Teilnehmer pro Woche je ein Foto auf die Website stellen kann. Mittels User-Voting werden die hundert besten Bilder jeder Kategorie bis zum 9. August 2010 ermittelt. Eine Fachjury wählt dann die jeweiligen Kategorie-Sieger, auf die ein spannendes Porsche Motorsport-Event wartet.

In der Sonderkategorie Thema der Woche – hier werden wöchentlich wechselnde Themen, z. B. Ostern oder Familienausflug, vorgegeben – ernennt eine Jury direkt Gewinner, die aber nicht an der Endausscheidung „Deutschlands bester Fotograf“ teilnehmen. Der Gewinner des „Themas der Woche“ wird wöchentlich ermittelt und jeweils mit der hochwertigen digitalen Kompaktkamera DP1s von SIGMA, Wert: je 499 Euro, belohnt.

„Die großartige Resonanz von Profi- und Hobbyfotografen und die überwältigende Anzahl von eingesandten Fotos – im letzten Jahr waren es mehr als 20.000 – zeigen uns, dass wir mit dem Fotowettbewerb „Deutschlands bester Fotograf“ ein echtes Highlight in der Fotoszene geschaffen haben. Wir sind immer wieder aufs Neue von der Qualität der Bilder begeistert und gehen fest davon aus, dass wir auch in diesem Jahr die Anzahl der eingereichten Fotos erneut toppen können“, so Falko Ossmann, Chefredakteur von computerbild.de.

Alle Infos im Überblick:
Start Fotowettbewerb: 3. März 2010
Bilder-Upload bis: 1. August 2010
Ende User-Voting: 9. August 2010
Preisverleihung auf der photokina: 21. September 2010

www.deutschlandsbesterfotograf.de